Mittwoch, 24. Mai 2023 – 19.30 Uhr Frankfurter Naturkunden: Der leidenschaftliche Gärtner

Lesung und Gespräch mit Jochen Nix

und Sven Nürnberger

 

Konzeption: Claudia Schülke

Ort: Frankfurter Bürgerstiftung im
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main

Er war ein leidenschaftlicher Gärtner, und hat uns ein Buch mit dem Titel „Der leidenschaftliche Gärtner“ hinterlassen. Für Rudolf Borchardt (1877-1945) war „die Blume“ der Fluchtpunkt seines Lebens. Der Schriftsteller jüdischer Herkunft zog sich nach der Machtergreifung der Nazis nach Italien zurück. In der Toskana, wo er eine Villa gemietet hatte, kultivierte er den dazugehörigen Garten als neue Form der Poesie und als geistigen Raum gegen das totalitäre Deutschland: Blumen anstelle von Worten. In der Toskana verfasste er auch, unterstützt von einem Zürcher Mäzen, sein berühmtes Gartenbuch, das erst posthum 1951 erschien: ein Plädoyer für klare Strukturen, edle Sorten und gegen die Vielfalt der Wildblumen. Was hätte Borchardt wohl von dem gegenwärtigen Trend zum Naturgarten gehalten? Über den Naturgarten in Zeiten des Klimawandels wird uns Sven Nürnberger, Gärtnermeister aus dem Palmengarten, mit einer Präsentation aufklären. Ist Borchardts Gartentheorie überholt? Seine Worte jedenfalls bleiben, auch dank unseres Kooperationspartners, des Matthes & Seitz Verlags Berlin. Der Frankfurter Schauspieler und Sprecher Jochen Nix wird uns diese himmelstürmende Prosa nahebringen. Keiner kann das besser als dieser empathische Vortragskünstler.
Jochen Nix, geboren 1943 in Frankfurt, hat Germanistik, Philosophie und Geschichte an der Goethe-Universität studiert, bevor er sich an der hiesigen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zum Schauspieler ausbilden ließ. Seitdem hat er als Schauspieler und Regisseur an Theater und Rundfunk gearbeitet. Er hat sich als Literaturinterpret einen Namen gemacht und ist mit eigenen Literaturprogrammen auch über Frankfurt hinaus unterwegs. Unvergessen: seine Hölderlin-Interpretation vor drei Jahren zum 250. Geburtstag des Dichters.
Sven Nürnberger, geboren 1972 in Frankfurt und aufgewachsen in Zeilsheim, absolvierte im Palmengarten eine Ausbildung zum Zierpflanzengärtner. Nach der Meisterausbildung an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg arbeitete er im dortigen Botanischen Garten, bevor er 2009 wieder in den Palmengarten zurückkehrte. Hier betreut er in leitender Position botanische Themengärten. Sein Herz gehört der globalen Vegetationskunde und den Wildstandorten der Pflanzen. 2019 erschien sein Buch Wild Garden – Gärten naturalistisch gestalten“ im Ulmer Verlag. (Claudia Schülke)

Eintritt frei, freie Platzwahl.

26.12.2022, 18 Uhr Talkirche Eppstein: Frankfurt Xmas-Jazz Trio
& Jochen Nix (für die erkrankte Ursula Illert): “Christmas-Special”: Jazz, Prosa und Lyrik zur Weihnachtszeit

Ursula Illert

Die Schauspielerin Ursula Illert, seit 2004 mit dem Frankfurt Jazz Trio bei verschiedenen Jazz & Lyrik-Programmen präsent, hat für den Christmas-Special-Abend weihnachtliche Texte von Gernhardt, Enzensberger, Skácel, Brecht, Roth, Kästner und vielen anderen zusammengestellt: Besinnliches, satirisches und einfach gefühlvoll-Weihnachtliches.

Wegen Erkrankung von Ursula Illert hat kurzfristig der Schauspieler und Sprecher Jochen Nix die Lesung der Texte übernommen.

 

Das Frankfurt Xmas Jazz Trio, renommiert besetzt mit:

Martin Sasse (piano),

Ingo Senst (bass)

Thomas Cremer (schlagzeug),

spielt beim “Christmas-Special”, Herz und Sinne ansprechend, Stücke zum Thema Weihnachten (u.a. „Jingle Bells“, “Christmas Song”, “Santa Claus”, “I’m Dreaming Of A White Christmas”, „Maria durch den Dornenwald ging“, „Ich steh an Deiner Krippe hier“). Für das Musik-Arrangement sorgt Schlagzeuger Thomas Cremer.

Veranstaltet vom Kulturkreis Eppstein.

Presse: „Das Trio spielte weihnachtliche Weisen auf so himmlisch leichte Art, dass man die Füße beim besten Willen nicht ruhig halten konnte.(Frankfurter Stadtteilzeitung)

Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

Freitag, 21. Oktober  17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde
Kiko Amat

TRÄUME AUS BETON
Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Curro, der wegen einer im Wahn begangenen Messerattacke seit über zwanzig Jahren in der Psychiatrie sitzt. Er hat eine illustre Gruppe Gleichgesinnter um sich geschart, mit denen er den Ausbruch plant.

Aroa Moreno-Durán


DIE TOCHTER DES KOMMUNISTEN
Das Leben einer spanischen Emigrantenfamilie, die vor dem Franco-Regime geflohen ist und in Ostdeutschland Zuflucht gefunden hat.
Die literarische Entdeckung aus Spanien: In ihrem preisgekrönten Debüt erzählt Aroa Moreno Durán eine mitreißende Geschichte über Familiengeheimnisse, späte Geständnisse und den Preis der Freiheit.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

 

Donnerstag, 20. Oktober  17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde
Antonio Muñoz Molina

TAGE OHNE CECILIA
Der neue große Roman des spanischen Autors
Mit »Tage ohne Cecilia« ist Antonio Muñoz Molina ein spannendes psychologisches Kammerspiel gelungen: Sein Roman zeigt eindringlich, wie Erinnerungen und Angst unser Erleben bestimmen – und wie unsere Realität bei näherer Betrachtung dem nicht standhält, was wir uns über unser Leben einreden.

Maria Barbal

DIE ZEIT, DIE VOR UNS LIEGT
Die große Erzählerin und Weltbestsellerautorin von „Wie ein Stein im Geröll“ schreibt in ihrem preisgekrönten neuen Roman über verspätetes Glück und die Schönheit des Augenblicks – facettenreich und bildgewaltig.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

18.30 – 19.15 Uhr /Gastlandstunde
Berna González Harbour

GOYAS UNGEHEUER
So hat sich Comisaria María Ruiz ihre Rückkehr nach Madrid nicht vorgestellt : seltsame Tiermorde bringen die Gerüchteküche in der Hauptstadt zum Brodeln. Die Annahme, dass es sich um einen okkulten Ritus handelt, wird schnell verworfen, als kurz darauf an einem Wehr die Leiche der Kunststudentin Sara gefunden wird.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

Open Books 2022: Do · 20. Oktober 20:00 Frankfurter Kunstverein Markt 44, 60311 Frankfurt: Jürgen Hosemann: Papierkorb

 

Jürgen Hosemann fotografiert von Jelena Täuber

Moderation: Sonja Vandenrath (OPEN BOOKS) Lesung: Jochen Nix
„In der Literatur ist alles möglich. Leider.“ Ein Gespräch über Schreiben, Lesen und Leben, Texte und Bücher, Verlage und Buchmarkt. Und darüber, wie man das alles in Aphorismen sagen kann.
Wie weit ist es von Paul Valéry bis Karl Valentin? Hören Sie mal: „Jetzt regelmäßig coole Buchstabenrätsel bei Hosemanns Papierkorb lösen und 1 Strand­matte gewinnen. Heute: Welches Wort hat ein A, zwei E, ein I, vier L und zwei P?“ – „Pillepalle @Julia: Die Strandmatte steckt im Papierkorb.“ – „Über meine erste Lesung hörte ich danach viel Gutes (‚Ich fand’s toll, dass er den Rotwein selbst bezahlt hat‘, ‚Wunderbar familiär‘, ‚Spricht deut­licher als früher‘).“ – „In der Corona-Zeit habe ich gelernt aufzuräumen mit Marie Kondo und Hideko Yamashita. Bei Büchern immer die Taschenbücher rollen und die Hardcover falten, bevor man sie wegwirft.“ – „Heute werde ich ab 17 Uhr 30 das Geheimnis des Schreibens preisgeben (Lidl-Parkplatz, Offenbacher Landstraße, Abstand halten).“

Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

 

Mittwoch, 19. Oktober   17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde

Enrique Vila-Matas

MAC UND SEIN ZWIESPALT
Als Mac Mitte 60 seine Arbeit verliert, beschließt der leidenschaftliche Leser, ein Tagebuch zu führen. Auf seinenSpaziergängen durch sein Viertel in Barcelona trifft er immer wieder auf seinen Nachbarn Ander Sánchez, einen berühmten Autor, der ihm mit seiner Arroganz auf die Nerven geht

Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

 

Frankfurter Premieren in der Historischen Villa Metzler: am 7. Oktober, 19.00 Uhr: Jörg Bong: ‚Die Fahne der Freiheit‘

Moderation: Margarete von Schwarzkopf. Lesung: Jochen Nix.

Schriftsteller Jörg Bong © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Véronique Brod

Die vom Kulturamt organisierte Lesungsreihe „Frankfurter Premieren“ stellt neue Bücher mit Frankfurt-Bezug vor. Am Freitag, 7. Oktober, spricht der Frankfurter Schriftsteller Jörg Bong über den ersten Teil seiner auf drei Bände angelegten Geschichte der Revolution von 1848: „Die Flamme der Freiheit“, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Die Veranstaltung wird moderiert von Margarete von Schwarzkopf. Der Schauspieler und Sprecher Jochen Nix liest Ausschnitte.

In Deutschland wurde die moderne Demokratie 1848 geboren. Symbol der mit ihr verbundenen Hoffnungen auf freie und gleiche Wahlen in einem geeinten Land war die Paulskirche in Frankfurt. Hier tagte die erste deutsche Nationalversammlung, hier tobte der Kampf zwischen Monarchisten, Liberalen und Republikanern um die Zukunft des deutschen Reichs. Ein Kampf, entzündet durch den revolutionären Funken, den die Februarrevolution 1848 in Paris ausgelöst hatte. Anders als 1789 gab es nun auch jenseits des Rheins überzeugte Demokratinnen und Demokraten, die für die Abschaffung der Monarchie kämpften. Gegner einer Republik aber waren nicht nur die Monarchisten, sondern auch viele Liberale.

Dies ist eine der Erkenntnisse der auf drei Bände angelegten Geschichte der Märzrevolution, deren erster Teil unter dem Titel „Die Flamme der Freiheit. Die deutsche Revolution 1848/1849“ nun vorliegt. Ein Glücksfall, dass der Frankfurter Schriftsteller und langjährige Verleger des S. Fischer Verlages, Jörg Bong, derart tief in diese Schlüsseljahre der deutschen Geschichte eingedrungen ist und sie auf dem aktuellen Stand der Forschung neu einordnet. Das Buch des virtuosen Stilisten und glühenden Verfechters der Demokratie kommt ganz zur rechten Zeit; kurz vor einem Jubiläumsjahr, das genutzt werden sollte, um an den Idealismus, die Hoffnungen und den Mut zu erinnern, den es einst kostete, sich für Freiheit und Gleichheit einzusetzen. Was heute so selbstverständlich scheint, hat 1848 die Herzen von Männern und Frauen in ganz Deutschland entflammt – und dies bis zum Einsatz ihrer Leben. Bong stellt dieses Buch in Frankfurt das erste Mal der Öffentlichkeit vor.

Bong ist promovierter Literaturwissenschaftler, Autor und freier Publizist. Bis 2019 war er Verleger des S. Fischer Verlags. Unter dem Namen Jean-Luc Bannalec veröffentlicht Bong zahlreiche erfolgreiche Kriminalromane. Zuletzt hat er mit Marion Ackermann, Gesine Schwan und Carsten Brosda das Buch „Kann das wirklich weg? 57 Interventionen für die Kultur“, erschienen im Ch. Links Verlag, herausgegeben.

Margarete von Schwarzkopf ist Journalistin, Autorin und Moderatorin. Im September 2022 erscheint ihr Kriminalroman „Das Geheimnis des dunklen Hauses“ (Emons). Jochen Nix ist Schauspieler und Sprecher und lebt in Frankfurt.

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.deInternal Link ist erforderlich. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske im Haus wird empfohlen.

Bei der Buchvorstellung handelt es sich um eine Veranstaltung des Kulturamts in Kooperation mit dem Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main.

Eintritt 8 / erm. 4 €. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.

 

29. Juni 2022 | 20:15 – 22:15 Deutsches Filmmuseum Frankfurt: KATZBACH Deutschland 2022. R: Heiko Arendt. Dokumentarfilm. 93 Min. DCP

Zu Gast: Regisseur Heiko Arendt im Gespräch mit Thomas Altmeyer (Leiter Geschichtsort Adlerwerke)
Begleitend zur Ausstellung Frankfurt und der NS im Historischen Museum Frankfurt.

In seinem neuen Dokumentarfilm thematisiert der Regisseur Heiko Arendt das Leben der Häftlinge in dem Konzentrationslager mit dem Tarnnamen Katzbach. Ein Konzentrationslager mitten in der Stadt, in den Frankfurter Adlerwerken, im Stadtteil Gallus. Unter Verwendung von Texten des polnischen Journalisten Janusz Garlicki, gesprochen von dem Schauspieler JOCHEN NIX, erinnert KATZBACH an Garlickis Haftzeit.
Wie zahlreiche deutsche Unternehmen beschäftigten auch die Frankfurter Aderwerke ab Sommer 1944 KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion und errichteten für deren Unterbringung ein KZ-Außenlager auf Ihrem Firmengelände. Insgesamt 1616 Häftlinge, die zum großen Teil aus Polen, aber auch aus der Sowjetunion, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich und der Tschechoslowakei stammten, wurden dort unter sich stets verschlechternden Bedingungen zu mörderischer Zwangsarbeit eingesetzt. Die Todesrate war mit 527 in Frankfurt verstorbenen Häftlingen besonders hoch. Nur knapp 40 Überlebende wurden am 29. April 1945 im KZ-Dachau von der US-Armee befreit.
Auf sich allein gestellt, erlebt der 21-jährige Garlicki im Sommer 1944 den Beginn des Warschauer Aufstands gegen die Besatzer. Er wird festgenommen und nach Frankfurt am Main in das KZ Außenlager Katzbach verschleppt. Mit viel Glück überlegt er das Martyrium. In seinen Erinnerungen, die in deutscher Sprache unter dem Buchtitel Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben im Jahr 2021 erschienen, beschreibt er die Auswirkungen von Gefangenschaft, Erniedrigung und Mangelversorgung auf die Häftlinge. Er gibt Einblicke in ihre Verzweiflung, ihre Sehnsucht nach Freiheit, der Heimat und der Familie.
Janusz Garlicki (1923-2015) war Journalist und von 1963 bis 1980 Chefredakteur der Gazeta Pomorska. Er veröffentlichte Gedichte. In den 1980er Jahren begann er, seine Erinnerungen an die Zeit im Konzentrationslager aufzuschreiben.

Datum:
29. Juni 2022
Zeit:
20:15 – 22:15
Veranstaltungskategorien:
Veranstaltungen/Alle, Veranstaltungen/Kino

LiteraTurm 2022: Mi · 29 Juni 20:00 László Krasznahorkai: Herscht 07769

Ort:

ODDO BHF
Bockenheimer Landstraße 10
60323 Frankfurt am Main

Moderation: Gregor Dotzauer

Lesung: Jochen Nix

Ein Krimi über neonazistische Umtriebe in der ostdeutschen Provinz. Eine moderne Variation über das Zusammenspiel von Herr und Knecht. Eine gegen den Strich gebürstete Heiligenlegende. Und eine Hommage an die Musik von Johann Sebastian Bach. Was ist Herscht 07769 (S. Fischer), der neue Roman von László Krasznahorkai, nicht alles – und das in einem einzigen langen, nur von Kommata unterteilten Satz. Der große ungarische Schriftsteller und Mystiker unter den Gegenwartsautor:innen entdeckt seine apokalyptische Welt in einer thüringischen Kleinstadt wieder. Herscht 07769 ist ein monumentaler Roman, der seine soghafte Wirkung in der kongenialen Übersetzung von Heike Flemming entfaltet.
In Kooperation mit ODDO BHF

László Krasznahorkai zählt mit Romanen wie Satanstango (Rowohlt) und Melancholie des Widerstands (Ammann) zu den innovativsten Schriftsteller:innen Europas und wurde vielfach ausgezeichnet. 2015 wurde ihm der International Man Booker Prize verliehen, 2021 der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur.

Gregor Dotzauer ist Literaturkritiker und Redakteur beim Tagesspiegel.
Jochen Nix ist Schauspieler und Sprecher. Er lebt in Frankfurt am Main.