Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

Mittwoch, 19. Oktober

17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde
Bernardo Atxaga
OBABAKOAK oder DAS GÄNSESPIEL
Obabakoak ist der Roman des Fabulierens, in dem das Fantastische real und das Reale fantastisch wird und alle Geschichten im Grunde vom Geschichtenerzählen handeln.
Enrique Vila-Matas
MAC UND SEIN ZWIESPALT
Als Mac Mitte 60 seine Arbeit verliert, beschließt der leidenschaftliche Leser, ein Tagebuch zu führen. Auf seinenSpaziergängen durch sein Viertel in Barcelona trifft er immer wieder auf seinen Nachbarn Ander Sánchez, einen berühmten Autor, der ihm mit seiner Arroganz auf die Nerven geht

Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

 

Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

Donnerstag, 20. Oktober

17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde
Antonio Muñoz Molina
TAGE OHNE CECILIA
Der neue große Roman des spanischen Autors
Mit »Tage ohne Cecilia« ist Antonio Muñoz Molina ein spannendes psychologisches Kammerspiel gelungen: Sein Roman zeigt eindringlich, wie Erinnerungen und Angst unser Erleben bestimmen – und wie unsere Realität bei näherer Betrachtung dem nicht standhält, was wir uns über unser Leben einreden.
Maria Barbal
DIE ZEIT, DIE VOR UNS LIEGT
Die große Erzählerin und Weltbestsellerautorin von „Wie ein Stein im Geröll“ schreibt in ihrem preisgekrönten neuen Roman über verspätetes Glück und die Schönheit des Augenblicks – facettenreich und bildgewaltig.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

18.30 – 19.15 Uhr /Gastlandstunde
Berna González Harbour
GOYAS UNGEHEUER
So hat sich Comisaria María Ruiz ihre Rückkehr nach Madrid nicht vorgestellt : seltsame Tiermorde bringen die Gerüchteküche in der Hauptstadt zum Brodeln. Die Annahme, dass es sich um einen okkulten Ritus handelt, wird schnell verworfen, als kurz darauf an einem Wehr die Leiche der Kunststudentin Sara gefunden wird.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

Frankfurter Buchmesse 2022 VON MITTWOCH, 19. – FREITAG, 22. OKTOBER, TÄGLICH AB 17.15 Uhr DIE GASTLANDSTUNDE LiteraturBahnhof im Haus des Buches, Braubachstrasse 16

Freitag, 21. Oktober

17.15 – 18.15 Uhr / Gastlandstunde
Kiko Amat
TRÄUME AUS BETON
Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Curro, der wegen einer im Wahn begangenen Messerattacke seit über zwanzig Jahren in der Psychiatrie sitzt. Er hat eine illustre Gruppe Gleichgesinnter um sich geschart, mit denen er den Ausbruch plant.
Aroa Moreno-Durán
DIE TOCHTER DES KOMMUNISTEN
Das Leben einer spanischen Emigrantenfamilie, die vor dem Franco-Regime geflohen ist und in Ostdeutschland Zuflucht gefunden hat.
Die literarische Entdeckung aus Spanien: In ihrem preisgekrönten Debüt erzählt Aroa Moreno Durán eine mitreißende Geschichte über Familiengeheimnisse, späte Geständnisse und den Preis der Freiheit.
Mod. Daniella Baumeister (hr2-kultur).Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

29. Juni 2022 | 20:15 – 22:15 Deutsches Filmmuseum Frankfurt: KATZBACH Deutschland 2022. R: Heiko Arendt. Dokumentarfilm. 93 Min. DCP

Zu Gast: Regisseur Heiko Arendt im Gespräch mit Thomas Altmeyer (Leiter Geschichtsort Adlerwerke)
Begleitend zur Ausstellung Frankfurt und der NS im Historischen Museum Frankfurt.

In seinem neuen Dokumentarfilm thematisiert der Regisseur Heiko Arendt das Leben der Häftlinge in dem Konzentrationslager mit dem Tarnnamen Katzbach. Ein Konzentrationslager mitten in der Stadt, in den Frankfurter Adlerwerken, im Stadtteil Gallus. Unter Verwendung von Texten des polnischen Journalisten Janusz Garlicki, gesprochen von dem Schauspieler JOCHEN NIX, erinnert KATZBACH an Garlickis Haftzeit.
Wie zahlreiche deutsche Unternehmen beschäftigten auch die Frankfurter Aderwerke ab Sommer 1944 KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion und errichteten für deren Unterbringung ein KZ-Außenlager auf Ihrem Firmengelände. Insgesamt 1616 Häftlinge, die zum großen Teil aus Polen, aber auch aus der Sowjetunion, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich und der Tschechoslowakei stammten, wurden dort unter sich stets verschlechternden Bedingungen zu mörderischer Zwangsarbeit eingesetzt. Die Todesrate war mit 527 in Frankfurt verstorbenen Häftlingen besonders hoch. Nur knapp 40 Überlebende wurden am 29. April 1945 im KZ-Dachau von der US-Armee befreit.
Auf sich allein gestellt, erlebt der 21-jährige Garlicki im Sommer 1944 den Beginn des Warschauer Aufstands gegen die Besatzer. Er wird festgenommen und nach Frankfurt am Main in das KZ Außenlager Katzbach verschleppt. Mit viel Glück überlegt er das Martyrium. In seinen Erinnerungen, die in deutscher Sprache unter dem Buchtitel Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben im Jahr 2021 erschienen, beschreibt er die Auswirkungen von Gefangenschaft, Erniedrigung und Mangelversorgung auf die Häftlinge. Er gibt Einblicke in ihre Verzweiflung, ihre Sehnsucht nach Freiheit, der Heimat und der Familie.
Janusz Garlicki (1923-2015) war Journalist und von 1963 bis 1980 Chefredakteur der Gazeta Pomorska. Er veröffentlichte Gedichte. In den 1980er Jahren begann er, seine Erinnerungen an die Zeit im Konzentrationslager aufzuschreiben.

Datum:
29. Juni 2022
Zeit:
20:15 – 22:15
Veranstaltungskategorien:
Veranstaltungen/Alle, Veranstaltungen/Kino

LiteraTurm 2022: Mi · 29 Juni 20:00 László Krasznahorkai: Herscht 07769

Ort:

ODDO BHF
Bockenheimer Landstraße 10
60323 Frankfurt am Main

Moderation: Gregor Dotzauer

Lesung: Jochen Nix

Ein Krimi über neonazistische Umtriebe in der ostdeutschen Provinz. Eine moderne Variation über das Zusammenspiel von Herr und Knecht. Eine gegen den Strich gebürstete Heiligenlegende. Und eine Hommage an die Musik von Johann Sebastian Bach. Was ist Herscht 07769 (S. Fischer), der neue Roman von László Krasznahorkai, nicht alles – und das in einem einzigen langen, nur von Kommata unterteilten Satz. Der große ungarische Schriftsteller und Mystiker unter den Gegenwartsautor:innen entdeckt seine apokalyptische Welt in einer thüringischen Kleinstadt wieder. Herscht 07769 ist ein monumentaler Roman, der seine soghafte Wirkung in der kongenialen Übersetzung von Heike Flemming entfaltet.
In Kooperation mit ODDO BHF

László Krasznahorkai zählt mit Romanen wie Satanstango (Rowohlt) und Melancholie des Widerstands (Ammann) zu den innovativsten Schriftsteller:innen Europas und wurde vielfach ausgezeichnet. 2015 wurde ihm der International Man Booker Prize verliehen, 2021 der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur.

Gregor Dotzauer ist Literaturkritiker und Redakteur beim Tagesspiegel.
Jochen Nix ist Schauspieler und Sprecher. Er lebt in Frankfurt am Main.

Marcel Reich-Ranicki. Ein Leben, viele Rollen. Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 2. Juni 2022, um 19 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt.

Die Ausstellung widmet sich der vielschichtigen Person Reich-Ranickis und zeigt ihn als Zeitzeugen, Heimatsuchenden, Kritiker, Literaturvermittler, Freund, Widersacher, Medienstar und als jemanden, der sein Verhältnis zum Judentum selbst als ambivalent beschrieb.
Kuratiert wird die Ausstellung von Uwe Wittstock, Autor des Buches  „Marcel Reich-Ranicki. Die Biografie“, und Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs.
Programm der Eröffnung
Begrüßung: Frank Scholze, Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek

Grußwort: Karin Wolff, Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Grußworte: Carla Ranicki und Ida Thompson, Enkelin und Schwiegertochter Marcel Reich-Ranickis

Einführung in die Ausstellung: Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945, und Uwe Wittstock, Autor und Journalist.

Mit einer Lesung des Schauspielers und Sprechers Jochen Nix

Vortrag: Eva Demski, Schriftstellerin
Vortrag: Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Musikalische Umrahmung

Alle Informationen zur Ausstellungen, zu Führungen und dem Begleitprogramm finden Sie unter http://www.dnb.de/mrr
Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter: http://www.dnb.de/veranstaltungfrankfurt
Dort finden Sie auch Hinweise zum Schutz- und Hygienekonzept für Ihren Besuch.

19. November 2021
 20.00 Uhr Literarischer Salon in der Villa Orange: Lizzie Doron
 „Was wäre wenn“.

Im Gespräch mit Eldad Stobezki spricht Lizzie Doron über ihr neuestes Buch.

Lesung aus der deutschen Übersetzung Jochen Nix.

Der Eintritt beträgt 15 Euro (inkl. Getränke und Brezel)

Leider schon ausgebucht!  Warteliste vorhanden.

Bitte melden Sie sich  bei Interesse über l.ruske@lothar-ruske-pr.de direkt beim Organisator Lothar Ruske an und zwar nur Name/Vorname, Anschrift, Telefon.

Zugelassen ist eine stark reduzierte Personenzahl.Wer nach Anmeldung nicht kommen kann sollte sich deshalb bitte rechtzeitig melden.

Zugang nur mit Mund- Nasenschutz. Es gelten die drei G-Vorschriften: Geimpft, getestet (Negativtest), genesen. Legen Sie bitte den entsprechenden Nachweis vor.
Und achten Sie bitte auch auf die Abstandsregeln.

Sonntag, 7. November, 11.00 Uhr LiteraturLounge im Haus am Dom

Gast ist der aus dem Irak stammende und in Köln lebende Autor Bachtyar Ali.

Im Gespräch mit Martin Maria Schwarz stellt er seinen neuesten Roman „Mein Onkel, den der Wind mitnahm“ vor.
Lesung aus der deutschen Übersetzung von Cantera-Lang und Rewezh Salim: Jochen Nix

Der launische Wind zieht den Onkel ein ums andere Mal mit sich fort, hinein in ein neues Leben.

Djamschid Khan ist hinter dicken Gefängnismauern dünn geworden. Leicht wie Papier, sodass ihn eines Tages ein Windstoß erfasst und ihn fortträgt, über die Mauern des Gefängnisses hinweg und hinaus in die weite Welt.
Immer wieder weht er davon, und immer wieder beginnt er ein neues Leben. Bei der Armee, als Geist, als Prophet, als Geliebter, als fliegende Attraktion – zahllose Wirbel ziehen den Mann mit sich fort, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er einmal war und wohin er gehört.

Einzig sein Neffe ist auf der Suche nach ihm und nach etwas, das seinem Onkel seine Wurzeln zurückgibt.
Eine schwerelose, berührende, auch tragische Geschichte vom sich Verlaufen, vom neu Beginnen und der Frage, wohin wir eigentlich unterwegs sind.

Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya (Nordirak) geboren. 1983 geriet er durch sein Engagement in den Studentenprotesten in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Er brach sein Geologiestudium ab, um sich der Poesie zu widmen. Sein erster Gedichtband Gunah w Karnaval (Sünde und Karneval) erschien 1992. Sein Werk umfasst Romane, Gedichte und Essays. Er lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland. 2017 wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis ausgezeichnet.

Eintritt frei – Begrenzte Platzzahl, daher bitten wir um Anmeldung
L.ruske@lothar-ruske-pr.de (Name, Vorname). Zugang nur unter 3G-Bedingungen.

Frankfurter Buchmesse 2021: LiteraturLounge im Haus am Dom Sonntag, 24. Oktober, 11 Uhr


Lizzie Doron „Was wäre wenn“

Am Abend ein Anruf aus dem Hospiz: Yigal, ein Kindheitsfreund, den Lizzie Doron vierzig Jahre lang nicht gesehen hat, bittet sie, sein letzter Besuch zu sein. Aber warum ausgerechnet sie? Yigals Erfahrungen in der israelischen Armee machten ihn zum Aktivisten gegen die Politik Israels. Als Tochter einer HolocaustÜberlebenden hielt auch Lizzie ihn für einen Verräter und wandte sich von ihm ab.
Lesung deutscher Text: Jochen Nix
Dolmetscher: Eldad Stobezki
Mod. Daniella Baumeister