Johan Harstad liest aus seinem neuesten Roman „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ am 27. September 2019 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Frankfurt. Die Moderation hat Bernhard Robben. Ich lese aus der deutschen Übersetzung von Ursel Allenstein

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Was Johan Harstad auf über 1.200 Seiten ausbreitet: einen Coming-of-Age-Roman, einen Künstlerroman, einen Liebesroman und

einen regelrechten „Katastrophenparcours“, durch den der Protagonist Max Hansen und seine Künstlerfreundin Mischa Grey gejagt werden. Durchwirkt ist das Ganze von Tagebucheinträgen von Max‘ Onkel Ove und garniert um Mischas künstlerischen Werkkomplex samt fiktivem Ausstellungskatalog, wobei der Autor en passant auch noch die Kunstgeschichte seit Mitte der 1990er Jahre verhandelt. Ein dermaßen ambitioniertes Vorhaben ist beinahe zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, doch Harstad gelingt es, weil „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ kein Monumentalroman ist, sondern ein irrsinniges und niemals selbstzweckhaftes „Geflecht aus Lebensläufen und Katastrophen“. Wolfgang Hottner Süddeutsche Zeitung 1.4.2019

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