15. Dezember 2020, 20:00 Uhr Romanfabrik: Hölderlin (3) Hölderlin in Frankfurt

‚Verloren ins weite Blau‘, eine Hommage von Ursula Illert, Jochen Nix und Bastian Fiebig zum 250. Geburtstag

Ursula Illert

 

Bastian Fiebig

 

Jochen NIx

„Es gibt ein Wort von Hölderlin, das heißt, dass der Geist sich nur …rhythmisch ausdrücken könne. Musik und Dichtung haben nämlich eine Gangart des Geistes. Sie haben Rhythmus, in dem ersten, dem gestaltgebenden Sinn. Darum vermögen sie einander zu erkennen. Darum ist da eine Spur…“ (Ingeborg Bachmann)
Aus dem Briefroman „Hyperion“ sowie Briefen an und von Susette Gontard haben Ursula Illert und Jochen Nix ein Textcollage erarbeitet, die den ’schwerverdaulichen‘, ‚weltentrückten‘ Dichter, dem es allerdings ‚mit jeder Zeile, mit jedem Wort um Leben und Tod ging‘ – ganz nah an uns heranholt – und das sogar geografisch (via Bad Homburg nach Frankfurt)…
Die Sprachstrukturen der Texte Hölderlins mit den für dieses Programm entstehenden Jazzimprovisationen von Bastian Fiebig neu zu durchdenken, das ist unser Beitrag zu unseres liebsten Dichters Jubiläumsjahr.

15. Dezember 2020, 20:00 Uhr Romanfabrik Frankfurt, Hanauer Landstrasse 186 (Hof)

T 069 – 49084828
reservierung@romanfabrik.de

Jetzt öffnet sich das Leben wieder, auch kulturelle Veranstaltungen sind wieder möglich, wenn auch beschränkt. So hat die Romanfabrik schon seit Juni ihre Tür geöffnet für Lesungen mit Publikum, für Lesungen, Konzerte, Vorträge und Debatten. Die Beschränkungen sind erträglich: Bei Einhaltung des Abstands von 1,50 m beziehungsweise von drei Quadratmetern pro Person kann die Romanfabrik 40 Gäste empfangen. Diese äußeren Bedingungen dienen uns allen, sie sind vernünftig und erlauben gemeinsamen künstlerischen Genuß. Möglicherweise ist diese Beschränkung sogar förderlich – bei der Darbietung wie bei der Rezeption.

 

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