Über Jochen Nix

 

Willkommen auf meiner Internetseite

Hier können Sie erfahren, was ich in den letzten 60 Jahren als Schauspieler, Regisseur und Sprecher so alles getrieben und noch weiter vorhabe.

Falls Sie also Lust haben, sich durch mein berufliches Leben zu scrollen, dann legen Sie doch einfach los

ARCHIV ALLES bis 2022

Wenn nicht, finden Sie hier eine erste Kurzbiografie:

Ich wurde 1943 in Frankfurt am Main geboren. Nach vier Semestern Germanistik, Philosophie und Geschichte an der Goethe-Universität wurde mir klar, daß mein Umgang mit Literatur kein akademischer, sondern nur ein spielerischer, sinnlicher sein kann.

Ich wechselte zur ‚Hochschule für Musik und Darstellende Kunst‘ in Frankfurt, wo ich nach nur zwei Jahren meine Ausbildung zum Schauspieler mit Auszeichnung zunächst abschloss.

In den nächsten über 60 Jahren habe ich mir dann zunächst als Schauspieler und später als Regisseur am Theater – dann als Sprecher, und auch hier wieder bald als Regisseur beim Rundfunk (HR, BR und NDR), die Erfahrung erarbeitet, die zu diesen beiden Berufen nötig ist.

In unzähligen Lesungen mit großen internationalen Autoren habe ich ihnen ihre deutsche Stimme gegeben, aber auch selbst viele literarische Programme entwickelt, bei denen mich die Begegnung von Wort und Raum, von Wort und Musik besonders fasziniert hat.

Und so bin ich heute einer der gefragten Literatur-Interpreten in meiner Heimatstadt, dem Rhein/Main-Gebiet und weit darüber hinaus (Bern, Hamburg, Berlin, München, Brüssel und Lissabon) und dankbar für die Begegnungen mit all den Afficionados, die mich hierhin gebracht haben.

Übrigens… Kennen Sie Heinrich Heines ‚Memoiren des Herrn Schnabelwobski‘? Dort finden Sie folgende, sehr poetische Erklärung der Herkunft meines Namens:

„Es war ein süßer, lieber, sonniger Traum. Der Himmel himmelblau und wolkenlos, das Meer meergrün und still. Unabsehbar weite Wasserfläche, und darauf schwamm ein buntgewimpeltes Schiff, und auf dem Verdeck saß ich kosend zu den Füßen Jadvigas. Schwärmerische Liebeslieder, die ich selber auf rosige Papierstreifen geschrieben, las ich ihr vor, heiter seufzend, und sie horchte mit ungläubig hingeneigtem Ohr, und sehnsüchtigem Lächeln, und riß mir zuweilen hastig die Blätter aus der Hand und warf sie ins Meer. Aber die schönen Nixen, mit ihren schneeweißen Busen und Armen, tauchten jedesmal aus dem Wasser empor, und erhaschten die flatternden Lieder der Liebe. Als ich mich über Bord beugte, konnte ich ganz klar bis in die Tiefe des Meeres hinabschaun, und da saßen, wie in einem gesellschaftlichen Kreise, die schönen Nixen, und in ihrer Mitte stand ein junger Nix, der, mit gefühlvoll belebtem Angesicht, meine Liebeslieder deklamierte.“

Die Frankfurter Presse schrieb über mich:

faz_mai_2011.pdf

faust_kultur_juni_2012.pdf